Who cares if one more light goes out?
In the sky of a million stars

Linkin Park: One More Light

Die letzten Wogen schlagen gegen den Bug. Die See beruhigt sich. Während das Wasser nach und nach abläuft, entspannt sich auch meine Seele. Behutsam der erste Fußabdruck auf dem Meeresboden. Ein wenig Abstand. Was sonst das Meer verschluckt, kann sich nicht mehr entziehen. Schrammen und Kratzer, verblichene Farben. Zeit für das sonst Unsichtbare. Etwas Mut – und das Pech lässt sich zähflüssig in die Plankennähte streichen. Wird es halten? Sachte berühren meine Fingerkuppen die Ankerkette. Der Wind zieht auf. In gleichmäßigen Stößen spült mir die Flut schäumende Wellen entgegen und will mich fortziehen. Ich atme tief ein und nehme den Geschmack von Salz wahr. Ich öffne die Augen. Die Reise muss weitergehen.

 

 

Ich war traurig, aber dein Lächeln hat mich fröhlich gemacht.

heute habe ich einen faun gesehen.
er hat mir vom sommer in narnia erzählt.
von den wiesen und wäldern.
mitnehmen kann er mich nicht.

Ich trete ein letztes Mal in die Pedale. Der Weg fällt ab. So steil, dass ich bremsen müsste. Ich spüre den Gegenwind. Ich sehe die Kreuzung vor mir.
Und immer der Wunsch, ich könnte die Augen schließen und bleiben.

<3

Leere. Zehn Zentimeter für meine Füße. Ich wanke.
Falle, halte. Locken im Wind.

Malen, tanzen, schreiben!
Und ich?

Mein Haus
steht auf einem Fels.
Ganz hoch.
Und wenn der Wind kommt,
bleibt nur ein Rest Sand auf dem Fundament.

Für euch sind es nur Launen;
für mich sind es Gefühle.
Zu viele — wohin damit?
Ich ertrinke darin.
Ich kann nicht gehen, stehen,
nimm mich an der Hand.
Für dich ist es eine schöne Ahnung —
für mich ein Segen.